Salvador Domingo Felipe Jancinto Dalí y Domènech wurde am 11. Mai 1904 im spanischen Figueras geboren. Seine Familie kam aus Cadaques an der Costa Brava, verbrachte dort regelmäßig die heißen Sommermonate und die Küstenlandschaft taucht in unterschiedlichen Kompositionen in Dalís Gemälden auf.
Nur wenigen Künstlern kann ein so unverwechselbarer und starker Einfluss auf die Kunst des 20. Jahrhunderts nachgesagt werden, wie Salvador Dali, der sich einen knallig- farbigen Weg durch die Kunstwelt bahnte. Seine Bilder zeichnen sich durch fast fotographisch genaues, feines Handwerk und surrealistische Motive aus.
Dalí studierte an der Real Academia de Bellas Artes de San Fernando in Madrid und begann, mit kubistischen Formen zu experimentieren. Gleichzeitig beschäftigte er sich mit Freud, Futurismus, metaphysischer Darstellung und pflegte den Umgang mit der Madrider Avantgarde. Zwei Freunde aus diesen Kreisen war der Schriftsteller Federico García Lorca und der Filmproduzent Luis Buñuel, mit dem er 1929 an dem umstrittenen Film „Un chien Andalou“ (Ein andalusischer Hund) arbeitete.
1929 in Paris angekommen, trat er der surrealistischen Bewegung bei. Die Vereinigungm an deren Spitze der ehemalige Dadaist André Breton stand, lehnte alle Ideen und Bilder ab, die aus rationellem Denken entsprangen und ließen sich statt dessen vom Unterbewussten inspirieren.
Salvador Dali versetzte sich dazu selbst in einen halluzinogenen Zustand, den er selbst als paranoid- kritische Aktivität bezeichnete, um Zugang zu den Bildern seines Unterbewusstseins zu finden.
Salvador Dalis Gemälde beschreiben eine Traumwelt, in sich der alltägliche Objekte unerwartet und unlogisch durch oft sonnige Landschaften bewegen.
Der Kontrast von Bekannten Gegenständen und unlösbarem Zusammenhang, wie z.B. in „Die Beständigkeit der Erinnerung“ (1931) machte die Kunstwelt aufmerksam.
Dali wurde von der Gruppe der Surrealisten ausgeschlossen als er sich weiterte, deren Marxisitischen Regeln zu folgen.
1940 zog er in die USA und stellte 1941 seine erste Retrospektive am New Yorker Museum of Modern Art aus.
Während seiner Schaffensjahre in Amerika verbrachte er viel Zeit mit der Arbeit für Film, Theater, Mode und Werbung.
Er selbst sieht die Anwendung der Atombombe während des zweiten Weltkriegs als einen Wendepunkt, der in tief erschütterte. Salvador Dalis folgenden Bilder spiegeln verstärkt wissenschaftliche, mystische und religiöse Phänomene. Seine späten Produktionen lösten gespaltene Reaktionen aus, umfassten aber das unangefochtene Meisterwerk „Der Thunfischfang“ von 1966- 67.
Ab 1981 lebte Dali mit der Parkinson Krankheit und lebte ab 1983 alleine in Púbol, wo er sein letztes Bild „Der Schwalbenschwanz“ schuf. 1984 erlitt er schwere Verbrennungen, als sein Haus bei einem Kurzschluss in Flammen aufging und konnte wegen der Spätfolgen danach nie wieder arbeiten.
Salvador Dali starb am 23. Januar 1989 an Herzversagen und fand im Dali Theatermuseum in Figueres seine letzte Ruhestätte.