Rene Magritte wurde am 21. November 1898 in Lessines in Belgien geboren, und begann schon im Alter von 12 Jahren mit dem Zeichnen. Im Jahr 1912 beging seine Mutter aus ungeklärten Gründen Selbstmord, in dem sie sich in einen Fluss stürzte, und der Junge Magritte war anwesend als seine Muter geborgen wurde. Dies führte zu Spekulationen, dass einige seiner Bilder wie z.B. "Les Amants" aus dem Jahr 1927, unter dem Einfluss dieses Erlebnisses stehen.
Magritte studierte an der Academie Royale des Beaux-Arts in Brüssel bis 1918,
1922 Jahre heiratete er Georgette Berger, die er bereits 1913 kennengelernt hatte, und führte ein bürgerliches Leben.
Erst 1926 wurde er schließlich hauptberuflicher Maler, nachdem er zuvor in einer Tapeten-Fabrik und als Poster- und Werbedesigner gearbeitet hatte. Während sein Frühwerk noch impressionistisch geprägt gewesen war, malt Magritte 1926 das erste seiner Werke, dass eindeutig dem Surrealismus zuzuordnen ist, dessen Meister er später werden sollte.
Doch seine erste Ausstellung in Brüssel war ein Mißerfolg, und so ging er 1927 enttäuscht nach Paris, wo er sich mit André Breton anfreundete und sich den dortigen Surrealisten anschloss.
Während der Besetzung durch die Deutschen verblieb Magritte jedoch in Brüssel, was zum Bruch mit seinem Freund Breton führte. Später stellte er auch in mehrmals in New York aus und starb am 15. August 1967 in der Nähe von Brüssel an nach einem Krebsleiden.
Die Beliebheit und der Erfolg seiner Werke stieg in den 1960er Jahren; berühmt ist vor allem sein Spiel mit der Realität, wie dem Apfel, der ja doch nur ein Abbild ist, egal wie realitätsnah er gezeichnet sein mag, oder der Pfeiffe, die keine ist (Ceci n’est pas une pipe). Alles bleibt immer nur ein Abbild auf der Leinwand. Seine Gemälde wurden auch als Motive für Plattencover verwendet, inspirierten Filme und nachfolgende Künstler, und sind nach wie vor als Kunstdruck oder Poster äußerst beliebt.