Gerry Baptists Gemälde jagen dem Betrachter einen Schauer den Rücken hinunter, denn er besitzt ein natürliches Talent für die richtige Komposition und erschafft Landschaften und Figuren in pulsierenden Farben. Seine Gemälde überraschen in ihrer Wirkungsweise, dank ihrer Klarheit, Lebhaftigkeit und eindrucksvollen Sicht.
Fauvistische Einflüsse, kombiniert mit den Eindrücken von Reisen in Südeuropa, formen den klar entwickelten Stil Baptists. Seinen Arbeiten wohnt die Hitze der Sonne und die warme Luft Siroccos inne. Seine Werke versprühen Leben, Farbe und Erregung mit freudigem Glanz.
1935 als Sohn einer britischen Familie in Lahore geboren, studierte Gerry Baptist Malerei und Grafik am College for Printing and Graphic Art in London, zusammen mit den Malern Gerard Rose, Ruskin Spear und John Ward. Er arbeitete einige Jahre als künstlerischer Leiter für deutsche Werbeagenturen, setzte aber auch während dieser Zeit seine malerische Tätigkeit fort.
Auch wenn Gerry Baptist lange Zeit vom Abstrakten angezogen wurde, ist er seit einiger Zeit zu den traditionelleren Themen der Kunst zurückgekehrt, wie Landschaften und Figurendarstellungen. Er entwickelte eine Vielzahl von Fertigkeiten im Umgang mit verschiedensten Medien, doch die Malerei ist immer seine größte Leidenschaft geblieben. Man kann wohl in seinen Gemälden eine unbewusste Verbindung zu seiner Kindheit in Indien entdecken, denn er genießt es, im warmen, mediterranen Klima zu arbeiten und starke, sinnliche Farben zu verwenden die die Intensität des Lichtes einzufangen vermögen.