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Edward Hopper kam am 22. Juli 1882 in Nyack, New York zur Welt.
Er ist berühmt für seine Ölgemälde mit amerikanischen Großstadtmotiven, die stets in zeitlosen Kompositionen und das ungewöhnliches Licht seiner Bilder. Die Orte des Geschehens sind oft Tankstellen, Motels, Büros oder einsame Straßenzüge – in deren Leere und bleichen Farben Hopper die Einsamkeit des Menschen sieht. Edward Hopper gilt als Chronist der amerikanischen Gesellschaft.
Hopper studierte Malerei und Illustration an der New York School of Arts. Zwischen 1906 und 1919 reiste er drei Mal nach Europa und besuchte Großstädte wie Berlin, Amsterdam, Paris und London. In Paris kam er zwar mit der künstlerischen Avantgarde wie dem Kubismus in Berührung, blieb aber weitgehend unbeeindruckt und setzte seine Arbeit als kommerzieller Illustrator für Werbeagenturen fort.
Sein erstes und lange einziges Bild verkaufte Edward Hopper 1913 während der Armory Show in New York – für 250 Dollar.
1923 heiratete Hopper Josephine Verstille Nivison, die er bereits aus Studienzeiten kannte. Diese nicht unkomplizierte Beziehung entwickelte sich zum Mittelpunkt seines Lebens. Josephine stand für alle weiblichen Figuren seiner Bilder Modell. Sie war es auch, die ihm die Teilnahme an einer internationalen Ausstellung des Brooklyn Museum of Art vermittelte, die sein internationaler Durchbruch wurde.
Mit der Hochzeit wendete sich Hoppers berufliches Blatt. Seine erste Einzelausstellung war schnell komplett verkauft und Hopper entschied sich für eine vollberufliche Künstlerkarriere.
Er war der Erste, der den amerikanischen urbane –und Vorstadtalltag zum künstlerischen Thema machte. Eine Retrospektive im New York MoMA besiegelte 1933 seine Position als Vorreiter des amerikanischen Realismus.
1960 sprach Hopper sich ausdrücklich gegen die Vorherrschaft der abstrakten Malerei gegenüber der figürlichen aus.
Am 15. Mai 1967 starb Edward Hopper in seinem Atelier am Washington Square, NZC; isoliert und schon lange weit entfernt vom Rampenlicht.
Seine Arbeiten inspirierten viele Generationen in unterschiedlichen darstellenden Künsten: Maler, Schriftsteller und Filmschaffende, darunter Mark Rothko, Norman Mailer und Sir Alfred Hitchcock.