„Andrewa Warhola“ wurde 1928 in Pittsburgh geboren und ist heute als Revolutionär der Pop Art Szene bekannt. Mit seinen Avantgarde Filmen und Siebdruckbilderm bediente sich zeittypischer Mittel der Industrieproduktion und produzierte Kunst für die Massen.
In seinem New Yorker Studio „The Factory“ arbeite Andy Warhol speziell mit Amerikanischer Symbolik und Hintergründen. Die oft knallig bunten Bilder, wie die berühmten Campbell’s Soup, seine Leinwanddrucke „Shoes“, Lebensmittelverpackungen oder Prominente wie Marilyn Monroe hatten stets eine tiefe soziale, moralische und persönliche Bedeutung.
Warhols Eltern kamen als slowakische Immigranten nach Amerika und zogen schon bald von der Ostküste nach Pennsylvania, wo sein Vater eine Stelle als Grubenarbeiter gefunden hatte.
Viele Kunstkritiker teilen die Auffassung, dass seine Herkunft Grundlage für sein späteres Werk ist und das amerikanische Sozialsystem spiegelt.
Nachdem Andy Warhol sein Kunststudium an der Carnegie Mellon University abgeschlossen hatte, zog er nach New York City und damit in eine Umgebung, die seine Kunst und offen homosexuelle Lebensweise weitgehend akzeptierte. Zeitzeugen berichten von extremen Stimmungsschwankungen: er konnte innerhalb kürzester Zeit vom Partykönig zu einem ebenso dynamischen Zerstörer derselben werden.
Am 6. Juni 1968 wurde Andy Warhol mit 3 Schüssen niedergestreckt. Die Täterin und radikale Feministin Valerie Jean Solanas war überzeugt, dass Andy Warhol sie und ihre künstlerische Karriere bewusst boykottierte.
Warhol überlebte nur knapp und litt bis zu seinem Tod unter extremen Schmerzen.
In den 80er Jahren erlebte Andy Warhol mit seiner Darstellung von Absolut Vodka einen neuen Aufschwung.
In seinen späteren Bildern nimmt er zunehmend Medien und Gewalt als alltägliches Phänomen aufs Korn: „Red Car Crash“, „Orange Disaster“, „Purple Jumping Man“, und „Electric Chair“ provozierten hitzige, öffentliche Diskussionen.
Andy Warhol starb am 22. Februar 1987 im New York Hospital an den Folgen einer Gallenblasenoperation.